Konstantin von Reichenbach
Serie Berliner Sünden Alter 32 Typ Protagonist Herkunft Preußischer Hochadel Beruf Kriminalkommissar Arbeitsplatz Berliner Kriminalpolizei (Sittenpolizei) Partner Julian Vane Erstes Auftreten Heft 1: Die zersägte Jungfrau
Konstantin von Reichenbach ist einer der beiden Protagonisten der Serie Berliner Sünden. Er ist ein in Ungnade gefallener Kriminalkommissar im Berlin der Weimarer Republik.
Erscheinungsbild
Breitschultrig, kantig, strahlt eine gefährliche, ruhige Präsenz aus. Kleidet sich in graue, zweckmäßige, aber perfekt sitzende Anzüge. Eine feine Narbe an der Schläfe aus dem Ersten Weltkrieg. Augen von einem eisigen, durchdringenden Blau. Dunkelblondes Haar.
Persönlichkeit
Stoisch, pflichtbewusst, verschlossen. Ein Mann der Logik, der Fakten und des Gesetzes. Konstantin unterdrückt jede Form von emotionalem Chaos — besonders sein eigenes Verlangen. Unter der preußischen Fassade verbirgt sich ein Mann, der Berlin niederbrennen würde, um die Menschen zu beschützen, die er liebt.
Hintergrund
Konstantin entstammt dem preußischen Hochadel. Er wurde von der Mordkommission zur Sittenpolizei degradiert, weil er sich weigerte, eine politische Hetzjagd gegen queere Intellektuelle zu decken — ein moralischer Kompass, der ihn die Karriere kostete. Kriegsveteran des Ersten Weltkriegs.
Seine Wunde
Von seiner Familie verstoßen, von seinen Vorgesetzten gedemütigt, und doch hält er an seinem Pflichtgefühl fest. Die Degradierung war ein Akt der Ehre — aber sie fühlt sich an wie eine Niederlage.
Beziehungen
- Julian Vane — sein Partner. Anfangs hält Konstantin ihn für einen eitlen Pfau. Dann wird Julian der einzige Mensch, der ihn hinter dem Eis sieht.
- Fritz Boehm — sein loyaler, wenn auch etwas einfältiger Assistent.
- Heinrich Draeger — sein korrupter Vorgesetzter. Hasst Konstantin.
- Familie von Reichenbach — Konstantins hochadelige Familie, die seine Rückkehr und eine standesgemäße Heirat fordert (Staffel 2).